Komitee Ja zum COVID-Gesetz

Am 28.11. Abstimmung nicht vergessen

Leserbriefe

Auf dieser Seite publizieren wir unterstützende Leserbriefe zu verschiedenen Themen rund um die Abstimmung zum Covid19-Gesetz.

Die Inhalte der Schreiben können als Inspiration für weitere Leserbriefe dienen.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Nicht nur ihre Plakate lügen
Die Abstimmungsplakate der Impfgegner lügen. Letztere wehren sich darauf gegen einen vermeintlichen «Impfzwang», dabei gibt es einen solchen gar nicht. Impfen bleibt nach wie vor freiwillig. Auch wenn man ungeimpft nicht nur seine eigene, sondern als potenzielle Virenschleuder auch die Gesundheit seiner Umgebung gefährdet. Ungeimpfte dürfen zum Schutz dieser Umgebung einfach gewisse Dinge nicht tun. Was ist daran falsch? Wer Drämmli fahren will, braucht ein Billett. Wer sich weigert, ein solches zu kaufen, fährt nicht mit. Auch das ist logisch. Niemand käme auf die Idee, deshalb von «Billjeezwang» zu reden. In beiden Fällen gilt es, für sein «freiwilliges» Handeln dann halt auch die Konsequenzen zu tragen. Impfgegner berufen sich gerne auf ihre Freiheit. Sie übersehen dabei geflissentlich, dass diese genau dort endet, wo die Freiheit der andern anfängt. Weshalb ist das für gewisse Leute so schwer zu verstehen? Es wäre zu wünschen, dass sich auch Impfgegner in ihrer Abstimmungskampagne an die Fakten halten, anstatt diese für ihre Zwecke zu verdrehen. Dies aus Solidarität mit einer Mehrheit der Bevölkerung, welche sich angesichts der aktuellen Pandemielage zum Schutz von sich selbst und dem ihrer Mitmenschen hat impfen lassen.
Urs B. Mäglin, Binningen (Baslerzeitung, 02.11.2021)


Die Gesellschaft war schon immer gespalten
Seit einiger Zeit wird immer wieder erwähnt, dass die Corona-Impfung unsere Gesellschaft in zwei Klassen spalte – als ob das neu sei. Die Menschheit ist schon seit jeher gespalten: Freie und Sklaven, Herren und Knechte, Reiche und Arme, Männer und Frauen, Weisse und Schwarze, Christen und Nichtchristen, Autofahrende und Nichtautofahrende usw. Dabei hatten die einen meist andere Rechte als die andern. Ein grosser Unterschied heute ist die Tatsache, dass ich – im Falle von Corona – die Gruppe selber wählen kann. Wahrscheinlich sehen das die nicht Geimpften anders. Die Gründe (Ausreden?), sich nicht impfen zu lassen, sind vielfältig: «Ich möchte noch warten.» Worauf denn um Himmels willen? «Ich weiss nicht, was da in meinen Körper gespritzt wird.» Sind sie beim Essen auch so konsequent und konsumieren zum Beispiel keine künstlichen Zusatzstoffe? «Der Datenschutz ist nicht gewährleistet.» Sind sie überall, wo es um digitale Information geht (Facebook, Twitter, Whatsapp, Telegram, Internet usw.) auf der höchsten Sicherheitsstufe? «Der Bundesrat hat versprochen, die Massnahmen Ende Sommer abzusetzen, weil bis dann alle die Möglichkeit gehabt haben, sich impfen zu lassen. Nur, wer konnte schon ahnen, dass sich so viele in der Schweiz nicht impfen lassen würden? «Ich kann trotz Impfung angesteckt werden oder andere anstecken.» Hier geht es um Wahrscheinlichkeiten in sehr tiefen Promille-Bereichen und es ist nicht korrekt, diese Möglichkeiten als Normalfall hinzustellen (nicht jeder, der Lotto spielt, hat jedes Mal sechs Richtige). «Ich bin doch frei.» Sind diese Menschen auch gegen die obligatorische Krankenversicherung (Zwang) oder gegen den Rechtsverkehr? Übrigens gehört das Virus keiner Partei an und lässt sich auch nicht durch Referendum oder Initiative zum Verschwinden bringen. Je schneller das alle verstehen und danach handeln, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren – als eine Gesellschaft.
Pio Paganini, Muttenz (Baslerzeitung 20.10.2021)

Die «Covid-Verschläfer» müssen erreicht werden
Entgegen dem Titel steht die Aufhebung der Zertifikatspflicht nicht im Zentrum. Zentral ist, dass endlich die Impfquote ein Level erreicht, das garantiert, dass die Schulen offenbleiben können und ganz bestimmt unsere Intensivstationen und die Pflegeeinrichtungen nicht erneut mit schweren Covidfällen geflutet werden. Ich danke dem Bundesrat, der sauber erklärt, wie wir die Pandemie unter Kontrolle behalten. Es ist mehr als anständig, nochmals eine Impfkampagne mit und in allen Kantonen zu lancieren. Ich hoffe, dass damit die «Covid-Verschläfer» erreicht werden. Leider folgt nach dem guten Interview mit Bundesrat Berset die Berichterstattung über die Demo in Bern. Woche für Woche «dürfen» wir Neues von den Treichlern erfahren und über die extremen, die Pandemie leugnenden Parolen lesen. Es passt, dass solches von der staatsspaltenden Rechtsaussenpartei mitgetragen wird. Die schimpfen bei jeder Gelegenheit gegen den Staat, dem sie ihren Wohlstand zu verdanken haben. Anstatt tagtäglich über die Pandemielügenden zu berichten, wäre es wichtig, der grossen Mehrheit eine Plattform zu geben! Eine Mehrheit, welche die Abstandsregeln eingehalten hat, welche Masken trägt und welche sich, wie ich als Impfmuffel, impfen liessen. Gebt endlich jenen eine Plattform, welche verängstig sind, welche aber mit ihrem Wirken gemäss den bundesrätlichen Vorgaben den wichtigsten Beitrag geleistet haben, damit die Pandemie nicht die ganz böse Fratze zeigt.
Markus Dietschi, Grossrat Grüne, Widen (Badener Tagblatt 27.10.2021)

Freiheit – ein strapazierter Begriff
Meine Frau ist seit dem Frühjahr in einem mobilen Impfteam des Kantons engagiert. Diese Woche war sie wiederum im Einsatz an einer Schule im unteren Aargau. Die Schüler konnten sich freiwillig für einen Impftermin des mobilen Einsatzteams anmelden. Die Räumlichkeiten wurden von der Schule bereitgestellt, ebenso eine vorbildliche Ablauforganisation. So weit, so gut. Leider erschienen unerwartet Demonstrierende auf dem Platz, die versuchten, mit Flyern und Transparenten gegen die Impfaktion Stimmung zu machen. Es scheint nun tatsächlich Schule zu machen, dass man sich auflehnt gegen jene Mitbürgerinnen und Mitbürger, die freiheitlich entschieden haben, sich impfen zu lassen. Darum frage ich: «Wessen Freiheit wird nun in Frage gestellt?» Die Situation wird langsam, aber sicher grotesk und unverständlich. Es ist daher wichtig, dass sich alle Geimpften dafür einsetzen, dass es endlich vorwärtsgeht und sich alle mit unseren Verantwortlichen von Bund und Kanton solidarisieren. Darum ist ein überzeugtes Ja für das Covid Gesetz dringend zu empfehlen. Helfen Sie mit, indem Sie Ihren Willen an der Urne kundtun.
Heinz Senn, alt Gemeindeammann Oftringen (Badener Tagblatt 27.10.2021)

Grösster Schutz ist heute das Impfen
Die grössten Feiglinge (solche kenne ich leider persönlich) finde ich jene, die wettern und wüten gegen Massnahmen, Zertifikat und Behörden und sich heimlich geimpft haben und ins gleiche Horn brüllen wie die Coronaleugner. Damit erstickt es jegliche Diskussion. Kein Verständnis habe ich für alle jene, die sich ungenügend, einseitig informieren, und den Verschwörungen auf den Leim kriechen. Da gibt es noch diejenigen mit dem esoterischen Satz gegen impfen: «Für mich stimmt’s nicht!» Und gleichzeitig arbeiten einige davon hautnah mit Patientinnen und Patienten. Das finde ich bedenklich. Dass man durchaus, bevor man ein Medikament oder eine Impfung zu sich nimmt, sich beraten lässt, finde ich erantwortungsvoll (Nebenwirkungen hat jedes Medikament), es gilt also abzuwägen: Will ich Covid mit
eventuellen Langzeitfolgen mit IPS-Aufenthalt oder vertraue ich der Impfung, die Millionen Menschen gut überstanden haben? Grösster Schutz ist heute das Impfen. Oder wollen wir wieder hören «bleiben Sie zu Hause!»? Deshalb: Für mich stimmt’s nicht nur, dass ich und all meine minderjährigen Enkel sich geimpft haben ohne Nebenwirkungen. Ich stimme auch Ja zum Covid-Gesetz. Mehr zu denken gibt mir Herr Maurer, der in seiner doppelbödigen Rolle seine Konsequenzen ziehen muss.
Rita Eiholzer, Olten (Solothurnerzeitung 27.10.2021)

Folgen bei einem Nein zum Covid19-Gesetz

Ein Spiel mit dem Feuer
«Massenüberwachung», «Impfzwang für alle», «Menschen diskriminieren». Starke Slogans und Schlagzeilen wiedergeben
selten die ganze Wahrheit. Die Gegner reduzieren die Abstimmung vom 28. November auf das Covid-Zertifikat. Kein
Wort zur Möglichkeit, zusätzliche Taggelder für arbeitslose Personen zu sprechen, über die Ausweitung der
Kurzarbeitsentschädigung, Ausweitung des Erwerbsersatzes auf Selbstständigerwerbende und freischaffende Künstler und
Künstlerinnen sowie die Entschädigung für Veranstaltungen. Bei einem Nein sind diese Massnahmen ab dem 19. März 2022 nicht mehr möglich. Wir hoffen aber alle, dass dann die Pandemie vorbei ist. Aber eben, hoffen oder glauben ist nicht wissen. Darum ist für mich klar, die Covid-Gesetz-Gegner spielen mit dem Feuer und spalten ihrerseits mit solchen Slogans die Gesellschaft. Die Anpassungen des Covid-Gesetzes geben dem Bundesrat die Befugnis, wichtige medizinische Güter wie Impfstoff, Desinfektionsmittel und Schutzmasken nicht nur zu beschaffen, sondern sie auch herstellen zu lassen. Man erinnere sich noch an die Proteste im letzten Jahr, als der Bundesrat diesbezüglich nach Einschätzung vieler zu zögerlich vorgegangen sei. Jeder von uns ist frei in der Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht. Will er dennoch an zertifikatspflichtigen Veranstaltungen teilnehmen, kann er sich testen lassen. Also wird hier niemand diskriminiert. Gerade diese Zertifikatspflicht hat viele Einrichtungen davor bewahrt, komplett schliessen zu müssen. Einigkeit dürfte herrschen, dass eine Schliessung von Einrichtungen (zum Beispiel Gastronomie, Theater, Kinos) unsere Freiheiten viel mehr einschränkt als die Pflicht, ein Zertifikat, das zudem international anerkannt ist, vorweisen zu müssen. Ich lege mit Überzeugung ein Ja in die Urne.
Johanna Bartholdi, Kantonsrätin FDP, Egerkingen (Solothurner Zeitung 05.11.2021)

Weiterer Lockdown verhindern
Ein Nein zum Covid-Gesetz am 28. November würde das Aus fürs Covid-Zertifikat bedeuten. Dies hätte einschneidende
Auswirkungen auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Schweiz. Worst Case Szenario wäre ein weiterer
Lockdown. Dies gilt es unbedingt zu verhindern, ist doch das Zertifikat bei den touristischen Dienstleistern mehrheitlich gut
angelaufen. Seit dessen Einführung sind die strengen Schutzmassnahmen im Innenbereich gefallen. Die positiven Gästerückmeldungen überwiegen bei Weitem. Die Leute sind froh, sich in den Innenbereichen von Hotels wieder frei bewegen zu können und ihre Ferien unbeschwert zu geniessen. Für internationale Gäste ist das Zertifikat ohnehin eine
Selbstverständlichkeit, da es zurzeit Voraussetzung fürs Reisen über Landesgrenzen hinweg ist. Mit dem Zertifikat bieten wir Gästen von nah und fern ein sicheres Ferienerlebnis im Kanton Graubünden. Nur so wird eine erfolgreiche Wintersaison 21/22 ermöglicht. Kommt hinzu, dass wir uns mit einer Ablehnung die Verlängerung weiterer Wirtschaftshilfen verbauen würden, gründen doch auch diese auf dem Covid-Gesetz. So sehr wir uns alle ein Ende der Pandemie herbeiwünschen, dürfen wir nicht vergessen, dass die Krise den Takt vorgibt. Deshalb sage ich klar JA zum Covid-Gesetz.
Jürg Domenig, Chur (Tagesanzeiger, 04.11.2021)

Keine weiteren Lockdowns mehr
Diverse Artikel zur Abstimmung über das Covid-Gesetz am 28. November
Die Tourismus-Wirtschaft besteht aus der Hotellerie und Beherbergung, Gastronomie, Bars, Clubs, Event- und Wellnessanbietern, Seilbahnen, Carunternehmen, dem touristischen öffentlichen Verkehr, Schifffahrtsunternehmen, Museen, Kultur und zahlreichen weiteren Leistungserbringern. Dieser relevante Wirtschaftssektor in Städten wie den Bergen beschäftigt Tausende von Mitarbeitenden. In den vergangenen eineinhalb Jahren musste diese Tourismus-Wirtschaft im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren harte staatliche Eingriffe bis hin zu Teillockdowns und Betriebsschliessungen ertragen, um die Pandemie zu bekämpfen und einem möglichen Kollaps unseres Gesundheitssystems zu entgehen. Bei der geltenden Ausweitung der Zertifikatspflicht handelt es sich um eine temporäre Massnahme bis zum 24. Januar 2022, die im Covid-Gesetz legitimiert ist. Viele touristische Verbände erachten diese befristete Zertifikatspflicht als das kleinstmögliche Übel. Ich unterstützte daher diese Massnahme, um fünf Ziele zu erreichen: 1. Weitergehende wirtschaftliche/soziale Schäden für die Tourismus-Wirtschaft abwenden. 2. Keine weiteren Teillockdowns im Tourismussektor. 3. Den Gästen in unseren Betrieben den bestmöglichen Service, Sicherheit und Hygiene bieten. 4. So bald als möglich sämtliche Freiheiten wieder zurückerlangen. 5. Die Pandemie so rasch wie nur möglich gemeinsam endlich hinter uns bringen. Darum Ja zum Covid-Gesetz.
Claude Meier, Direktor Hotellerie Suisse, Bern (Baslerzeitung 20.10.201)

Das Virus würde Nein stimmen
Hätte das Coronavirus ein denkendes Hirn wie wir Menschen, würde es alle Massnahmen, die Bundesrat Alain Berset im AZ-Interview zur Eindämmung der Pandemie erwähnte, vehement ablehnen. Könnte das Virus auch noch abstimmen, es würde am 28. November ein fett gedrucktes Nein in die Urne legen. Und wäre das Virus auch noch fähig, zu sprechen, dann würde es an den Coronademos auf Teufel komm raus für ein Nein wirbeln. Denn das Virus weiss: Nur bei einem Nein kann es überleben und sich weiter verbreiten. Aber zum Glück ist das Virus weder fähig zu denken noch zu reden. Und es fehlt ihm auch der gesunde Menschenverstand. Dieser und die Fakten sagen uns: Impfen, Zertifikatspflicht, Masken tragen. Damit kriegen wir die Pandemie in den Griff. Bald 11 000 Corona-Tote, Long Covid, viel Leid, viel Trauer, viele Einschränkungen, sinkende Lebenserwartung… Genug ist genug. Unterstützen Sie am 28. November nicht mit einem Nein das Virus. Schalten sie den gesunden Menschenverstand ein. Stimmen sie Ja zum Covid-Gesetz.
Beat Kraushaar, Frick (Badener Tagblatt 27.10.2021)

Reaktionen zu öffentlichen Aussagen

Deshalb sollte man dem Covid-19- Gesetz zustimmen
Die verschiedenen Gruppierungen der Covid-Gesetz-Gegner haben keine Lösungen, wie die Pandemie gestoppt werden könnte. Die Akteure sind zerstritten und einige Verhalten sich wie Sektierer. Ihre Werbung und ihre Demonstrationen erwecken den Eindruck, man solle die Initiative dem unberechenbaren Virus überlassen. Soll der Bundesrat wirklich zuschauen, was passiert? Im Artikel 118 der Bundesverfassung steht: «Der Bund trifft im Rahmen seiner Zuständigkeiten Massnahmen zum Schutz der Gesundheit. Er erlässt Vorschriften über: die Bekämpfung übertragbarer, stark verbreiteter oder bösartiger Krankheiten von Menschen und Tieren.» Das Covid-19-Gesetz ist ein wichtiges zusätzliches Instrument für den Bundesrat, das auf das Covid-19-Virus zugeschnitten ist. Das schnelle, angriffige Virus, das durch die Städte und Dörfer tanzt, verlangt vom Bundesrat jeweils rasche Entscheide. Wenn wir das Virus erfolgreich stoppen wollen, muss die gesamte Bevölkerung Verantwortung übernehmen und die Massnahmen mittragen. Oder wollen wir das normale Leben um Jahre hinausschieben? Wollen wir die heutige, sehr zermürbende Pandemiezeit um Jahrzehnte verlängern? Kon­struktiv kritisch sein ist notwendig, aber ein überkritisches Verhalten blendet das Positive aus und führt zum Stillstand. Leider erleben wir gegenwärtig diesen Stillstand in der Coronabekämpfung, weil die Massnahmengegner und -gegnerinnen nur das Wort Nein kennen. Mit einem Ja zum Covid-Gesetz haben wir die Chance, das Virus einzudämmen.
Albert Isler, Dietikon

Peinliche Haltung von Sibylle Berg
Dem guten Kommentar zur bevorstehenden Abstimmung über das Covid-Gesetz («Der Widerstand wird unterschätzt») kann ich zustimmen. Etwas peinlich ist die Haltung von Sibylle Berg, anscheinend die Nummer 1 der Intellektuellen der Schweiz. Stand unlängst in dieser Zeitung – doppelseitig. Da muss ich mich fragen, was eine Intellektuelle auszeichnet, wenn sie sich zu den Schwurblern ins Bett legt?
Fritz Erni, Nussbaumen (Badener Tagblatt 27.10.2021)

Das Covid-Zertifikat und die 3G-Regel

Von Recht und Pflicht
Covid-Gesetz: SVP befürchtet «Einschränkung der Grundrechte» Ausgabe vom 30. Oktober All jenen, die sich auf ihre persönlichen grenzlosen Freiheiten und ihre vermeintlich uneingeschränkten Grundrechte berufen, möchte ich in Erinnerung rufen, dass es im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen neben Rechten auch noch Pflichten gibt, nachzulesen bei einem deutschen Philosophen, namens Richard David Precht: «Von der Pflicht» (2021).
Beat Allemann, Solothurn (Solothurner Zeitung 05.11.2021)

Mit vernünftigen Massnahmen Leid lindern
Die Coronaviren sind das Problem, nicht die Massnahmen: Wer im Spital «an Schläuchen hängt» und vier überlastete
Pflegepersonen braucht, um sich nur im Bett zu drehen, ist in seiner Freiheit maximal eingeschränkt. Covid-19 hat in der
Schweiz im Spätherbst 2020 wöchentlich um die 650 Todesopfer gefordert, jetzt sind es immer noch 52. Zum Vergleich: Der Strassenverkehr tötet durchschnittlich vier Menschen pro Woche. Mit dem Tod ist die Freiheit für immer beendet. Er bedeutet zudem die endgültige Spaltung der Angehörigen von den verstorbenen Menschen. Das ist unendlich viel einschneidender als die «Spaltung» durch Gesundheitsschutz und Zertifikate. Mit vernünftigen Massnahmen und Impfungen helfen wir mit, Leid, Krankheit, Tod und Spaltung zu vermindern. Deshalb Ja zum Covid-Gesetz.
Ueli Hagnauer, Steffisburg (Thuner Tagblatt 04.11.2021)

Regeln sind nicht vermeidbar
Vielleicht wird in der gegenwärtigen Zeit spürbar, dass wir nicht mehr genügend gemeinschaftsfähig sind. Für ein Ausgewogenes Gleichgewicht in der Gemeinschaft benötigt der Mensch Kommunikations- und Kompromissfähigkeit. Letztere ist nicht Ausdruck von «Bravheit», sondern sie ist Klugheit, oft auch Mut. Sie erst macht das Zusammenleben möglich, ob in Ehen, oder in der weiteren Gesellschaft und schliesslich im Staat. C. G. Jung hat ein interessantes Konzept über die Verhaltensweisen jedes einzelnen Menschen in der Gemeinschaft ausgearbeitet: Wir sollten uns unserer Natur bewusst sein, unsere Reaktionsweisen im Zwischenmenschlichen kennen, diese reflektieren und entsprechend mit ihnen umgehen. (C. G. Jung «Typologie») Reaktionen, die ein gewisses Mass überschreiten und «einseitig» werden, zeigen oft, dass Ängste am Werk sind, und dass die Psyche nicht im Gleichgewicht ist. In der Psyche geht es immer wieder darum, ein Gleichgewicht, eine «Homöostase» herzustellen. Reaktionen können zu extravertiert oder zu introvertiert sein, und auch andere Arten von Unausgeglichenheiten annehmen. Dabei können sie sogar gefährlich werden. Unser Staat ist und bleibt so demokratisch wie möglich. In besonderen Situationen, wie zum Beispiel diese Pandemie eine ist, oder der Krieg es war, sind aber besondere Regeln nicht vermeidbar, die auch unsere persönlichen Freiheiten treffen können. Das Ziel ist doch, möglichst bald zurück zur Normalität zu kehren. Ich hoffe auf ein JA zum Covid Gesetz.
Vreni Osterwalder-Bollag, Zürich (Tagesanzeiger, 04.11.2021)

Das Internet ist für die Zertifikatsgegner wohl tabu
An alle Zertifikatsgegner: Ich finde es befremdend, dass solch ein Blödsinn immer noch in den Köpfen geistert wie mit der Aussage «Zertifikat gleich totale Überwachung». So gehe ich davon aus, dass sie weder Facebook, Youtube noch Whatsapp benutzen. Auch besitzen sie weder die Migros Cumuluskarte noch die Coop Supercard. Das Internet ist für sie ein Fremdwort und somit tabu. Denn dort hinterlässt man ja bekanntlich einiges an persönlichen Daten. Nur gemeinsam schaffen wir den Weg aus der Krise und nicht gegeneinander. Daher ein Ja am 28. November.
Paul Hofer, Suhr (Aargauerzeitung 03.11.2021)

Das Zertifikat bedeutet Freiheit
Die Covid-19-Gesetz-Gegner: innen sagen, dass das Zertifikat ihre Freiheit einschränke. Viele von ihnen lassen sich nicht impfen, weil sie meinen es gehe nur um ihr starkes Immunsystem. Sie reden von sich selber, aber vergessen, dass in unserer
Gesellschaft auch Schwache leben. Sie kennen die Bedeutung von Verantwortung und Solidarität nicht wirklich. In Zeiten einer Pandemie heisst Freiheit; Restaurants, Kulturveranstaltungen, Sportstadien, die Grosseltern und kranke Mitmenschen, wieder besuchen zu können, Feste zu feiern und wieder ins Ausland zu reisen. Einfach mit einem Zertifikat. Wer von Diktatur in der Schweiz spricht, verhöhnt jene Menschen, die in Diktaturen oder autoritären Staaten leben. Wer an Anti-Corona-Massnahmen-Demos teilnimmt und sich über Freiheitseinschränkungen beklagt, kann nicht ernst genommen
werden. Er/sie soll mal versuchen, in z.B. Weissrussland oder Nordkorea, an einer Demo zu rufen, der Gesundheitsminister sei ein Diktator. Wer sich bei uns nicht impfen lässt, obwohl er/sie das gratis könnte, verhöhnt alle jene Menschen in ändern, wo zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht. Covid-19-Massnahmen-Gegner sind eine kleine Minderheit, die sich lauthals Gehör verschafft und in den Medien zu viel Platz bekommt. Diese Minderheit ist, wie der Geisterfahrer auf der Autobahn, der im Radio hört: «Achtung es kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen», und sagt: «Was einer? Hunderte!» Die Massnahmen und das Zertifikat tragen dazu bei, dass unsere Spitäler und die dort Arbeitenden nicht mehr überlastet werden
und die Gefahr von Lockdowns und den damit verbundenen Einschränkungen zu minimieren. Das Covid-19-Gesetz ermöglicht, wenn nötig, die Zertifikatspflicht zu verlängern und im Falle von Einschränkungen in gewissen Bereichen, diese zu entschädigen.
Christoph Schürch, Pflegefachmann, Winterthur (Der Landbote, 01.11.2021)



Alle haben Zugang zu den Bildungsangeboten
Frau Bertenghi schreibt in ihrem Leserbrief, dass mit dem verschärften Covid-Gesetz eine Massenüberwachung stattfinden
kann und der Zugang zur Bildung teils nicht möglich sei. Es sind Argumente vom «Hörensagen» und diese machen Angst. Sie haben vielleicht eine Kundenkarte von Coop oder Migros? Vielleicht auch eine Kreditkarte? Oder gar ein Handy? Eventuell sogar das GA oder Halbtax-Abo als App drauf? Und allenfalls einen PC oder Laptop? Die elektronische Überwachung ist schon längstens möglich und wird wegen des Zertifikats in keinem Fall erweitert! Bildung: Ich bin selber Schulleiter an einer grossen Bildungsstätte im Bereich der Erwachsenenbildung. Wir halten uns strikt an die Anweisungen des BAG respektive an die Weisungen der Kantone. Jede Studentin oder jeder Student hat Zugang zu sämtlichen Bildungsangeboten und dies jederzeit! Die Studentinnen und Studenten mit Zertifikat haben es am Morgen
in der Schule etwas leichter, weil sie bereits registriert sind. Die ohne Zertifikat weisen einen Test vor. Zudem gibt es an den
meisten Schulen Spucktests via Pool oder andere Testmöglichkeiten. Es ist wirklich kein Problem, und jede Schülerin oder Student hat selber die Wahl … Es besteht kein Zwang. Der Zugang zur Bildung ist problemlos möglich. Ach ja …. Es ist auch erwiesen, dass 70 bis 90 Prozent der Studenten zertifiziert sind. Falls Sie mir nicht glauben, lade ich Sie gerne für
einen Augenschein an einer unserer Schulen vor Ort ein. Fairness und Sachlichkeit wären in der jetzigen Zeit angebracht!
Christian Andrik, Starrkirch-Wil (Solothurnerzeitung, 27.10.2021)

Regierung und Behörden

Verantwortung statt Kuhglocken tragen
Das Covid-Gesetz regelt, was längst durch Verordnungen in Kraft und weitestgehend unbestritten ist. Es regelt die in
Ausnahmesituationen zusätzlichen Kompetenzen des Bundesrates, um diese Herausforderungen zum Wohl der Schweiz meistern zu können. Diese Kompetenzen kann das Parlament jederzeit wieder wegnehmen, wenn es der Meinung
ist, dass der Bundesrat seine Macht missbraucht – ist also demokratisch kein Problem. Das Zertifikat erlaubt jenen, die in
einer nationalen Gefährdungslage bereit sind, ihre persönliche Freiheit zu Gunsten der Allgemeinheit zurückzustecken, und
damit Verantwortung übernehmen, wieder ein weitgehend normales Leben. Es ermöglicht den KMU, wieder vernünftig zu
kalkulieren und zu investieren ohne Damokles-Schwert eines erneuten Lockdowns. Tragen Sie Verantwortung statt Kuhglocken und stimmen Sie Ja zum Covid-Gesetz.
André Spörri, Känerkinden (Solothurnerzeitung 04.11.2021)

Verfassungsmässigkeit des Gesetzes

Die Schweiz ist keineswegs auf die schiefe Bahn geraten
Der Präsident der Rechtskommission des Ständerats sagt also, die Schweiz sei auf die schiefe Bahn geraten. Er bezeichnet das Covid-Zertifikat als grundrechtswidrig, «Missgriff» und flächendeckendes Instrument zur Kontrolle der Bevölkerung. Man sollte stattdessen das Gesundheitssystem und die Intensivpflege in den Spitälern stärken. Er müsste es besser wissen. Letzteres ist gar nicht möglich, weil die Ausbildung 3 Jahre dauert und sowieso Personalmangel herrscht. Wer aus den Covid-Massnahmen “direkt auf eine Verletzung der Grundrechte schliesst, hat von der Verfassung sehr wenig verstanden”, schreibt der Jurist in unserem Team. “Hinter den teils massiven Eingriffen stehen höchste Eingriffsinteressen: die öffentliche Gesundheit, der Schutz von Leib und Leben zahlloser Individuen, sowie auch wirtschaftliche Interessen. Und diese schützenswerten Zwecke werden, soweit wir das ex ante mit den verfügbaren Informationen beurteilen können, mit verhältnismässigen Mitteln verfolgt.”  Das Covid-Zertifikat ermöglicht einen verhältnismässig milden Weg zurück in die Normalität. Es verhindert, dass die Behörden wieder Lockdowns oder Betriebsschliessungen anordnen müssen. Und es betrifft keine Bereiche, in denen essentielle Grundrechte betroffen wären. Wer das Zertifikat ablehnt, hat dann nur noch die Wahl zwischen Freilauf für das Virus oder noch mehr Einschränkungen für Alle. Am meisten Freiheit gibt es mit dem Zertifikat. Da eine Mehrheit diese Freiheit unterstützt, ist die Schweiz keineswegs auf einer schiefen Bahn.
Peter Metzinger, Leiter der Ja-Kampagne der Zivilgesellschaft für das Covid-Gesetz, Dietikon

Die Impfung

Einladung zum Impfen – heute noch
Wir leben tagein, tagaus gefährlich, zum Beispiel konsumieren wir Drogen, essen zu viel Fleisch, essen zu viel Zucker und
bewegen uns zu wenig. Unser motorisierter Verkehr belastet die Luftqualität und ist laut. In der Folge nehmen Zivilisationskrankheiten zu (zum Beispiel Herz-Kreislauf, Diabetes), Raucherlungen bringen Leid (COPD) und Tod,
Rückenschmerzen quälen uns. So sieht das alltägliche Leben von vielen von uns aus. Und viele realisieren nicht, wie unbekümmert sie sich dabei gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt haben. Und jetzt der Piks. Jetzt plötzlich machen wir uns Sorgen um unsere Gesundheit. Nachdem wir uns jahrelang nicht darum gekümmert und nach Lust und Laune unserem Körper alles zugemutet haben! Diese Impfung ist nicht giftiger als vieles, was wir bisher in unserem Leben eingeatmet, eingenommen oder sonst wie abbekommen haben. Zu guter Letzt stelle ich fest, dass in den Spitalbetten vor allem ungeimpfte Leute nach Luft ringen, wie schon im August. Das bedeutet Leiden für die Hospitalisierten und ist erneut Mehrbelastung für die Gemeinschaft. Eure Impfung ist ein kleiner Schritt für euch – und ein grosser Fortschritt für unsere Gesellschaft.
Marco Nardini, Bettlach (Solothurnerzeitung 04.11.2021)

Die einen denken selber, die andern plappern nach
Impfskeptiker setzen auf Entwurmungsmittel für Pferde Ausgabe vom 1. November Sogenannte Virus- und Impfskeptiker ziehen es vor, sich mit einem Entwurmungsmittel zu behandeln, statt sich mit zwei fast schmerzlosen Spritzen gegen das Virus zu schützen. Einer der fadenscheinigen Vorwände gegen die Impfung sind eventuelle Nebenwirkungen, die in einigen Jahren auftreten sollen. Wir sind fast alle schon gegen Diphtherie, Masern, Tetanus, Polio und so weiter geimpft. Eine dieser Impfungen hat die Kinderlähmung aus der Welt geschafft. Von keiner dieser Impfungen wurde ein solches Aufheben gemacht. Weshalb also dieses Geschrei um die Covid-Impfung? Wie wurde aus dieser Impfung ein Politikum? Ist es nicht seltsam, dass dieser Lärm vor allem von Mitgliedern gewisser Parteien verursacht und auf der ganzen Welt von Politikern wie Trump, Bolsonaro etc. gefördert wird? Wer hat ein solches Interesse daran, einen Impfstoff zu verunglimpfen und
das Ende der Epidemie in immer weitere Ferne zu rücken? Einer der häufigen Ausreden ist die angebliche Beschränkung der persönlichen Freiheit, obwohl man mit dem Impfzertifikat ungehindert fast überall hinreisen und in die Gaststätten gehen kann. Ist es Freiheitsberaubung, wenn man nur mit Führerschein ein Auto fahren darf? Sind die, welche keinen besitzen, diskriminiert? Es gibt eben zweierlei Menschen: Die einen denken selber, die andern plappern Gerüchte nach wie zum Beispiel, ein Wurmmittel für Pferde sei wirksam gegen Covid. Es ist eine Medizin für Pferde und wahrscheinlich auch für Esel.
Hans Peter Weber, Fahrwangen (Aargauerzeitung 03.11.2021)

Es wird mit Delta eine neue Welle auf uns zukommen
Als Krankenpfleger, welcher in der Langzeitpflege arbeitet, bin ich für ihren Beitrag über die tiefe Impfquote beim Pflegepersonal äusserst dankbar, das Thema macht mir Sorgen. Das Einzige, was mich am Artikel stört, ist, dass Sie Krankenkassenlobbyistin Ruth Humbel, welche gerne dem Pflegepersonal ans Bein tritt und die Ärzteschaft schont, um ihre Meinung fragen. Da wäre eine Stellungnahme zum Beispiel von Dr. Daniel Höchli, Direktor von Curaviva Schweiz, viel interessanter, da meines Erachtens die Spital- und Heimleitungen in der Verantwortung stehen. War es bisher in der Covid-Krise nicht klar, was als Nächstes passieren wird, ist die aktuelle Situation eindeutig: Es wird mit Delta eine neue Welle auf uns zukommen. Von der Spanischen Grippe her weiss man, dass schlussendlich die Mutation am härtesten zugeschlagen hat. Heute haben wir Impfungen, aber die Impfquote ist viel zu tief, was Ungutes erahnen lässt. Es ist höchste Zeit, in den Betrieben eine Strategie zur Anhebung der Impfquote zu entwickeln. Da sähe ich einerseits eine Impfprämie, was in der Privatwirtschaft bereits praktiziert wird, und andererseits fürs Pflegepersonal obligatorische Weiterbildungen über Covid-19, insbesondere Long Covid. Das Krankheitsbild wurde ja in unserer Ausbildung noch nicht behandelt.
Beat Muggli, Niederlenz AG (Sonntagszeitung, 01.11.2021)


Aufrufe zur Abstimmung

Mehr tun für ein Ja zum Covid-Gesetz
Seit einiger Zeit hängen bei uns in Muttenz Plakate der Covid-Gesetz-Gegner, die massiv für ein Nein an der Urne am 28. November werben. Auch in anderen Gemeinden im Baselland sind die Plakate in grosser Zahl an den Strassen präsent. Mit
Schlagwörtern «Menschen diskriminieren» oder «Impfzwang für alle? Nein» wird hier in bekannter Manier einer grossen
Volkspartei gegen das Covid-Gesetz Panik gemacht. Und mit Flyern in den Briefkästen wird mit Statements von
«Prominenten» weiter die Stimmung angeheizt. Ich frage mich, warum findet nicht eine ähnliche Kampagne der Ja-Befürworter statt? Einmal mehr fällt mir auf, dass man der Gegenseite das mediale Feld überlässt und sich vornehm zurückhält. Das ist ein gefährliches Spiel, trotz der Prognosen, dass man mit 61 Prozent Zustimmung die Abstimmung so gut wie sicher im Sack hat. Die Befürworter in Bund und Kantonen sowie die Wirtschaft wären gut beraten, hier mehr für ein Ja zum Covid-Gesetz zu machen. Es wäre nicht das erste Mal bei einer Abstimmung, dass am Schluss die Gegenseite profitiert. Alles andere als ein Ja zum Covid-Gesetz wäre verantwortungslos! Es braucht Regelungen und Einschränkungen, sonst kommen wir nie aus dieser Pandemie heraus.
Karl Friedrich Fuchs, Muttenz (Baslerzeitung 03.11.2021)

Ein gelassenes Ja
Diverse Artikel zum Impfen und zum Covid-Gesetz Bald werden die Couverts mit den Unterlagen in die Briefkästen flattern, grosse Plakate mit der roten Hand und einem Nein stechen uns jetzt schon an Bahnhöfen in die Augen. Liebes Stimmvolk, bleiben Sie freundlich, bleiben Sie umsichtig, bleiben Sie gesund! Und stimmen Sie Ja fürs Covid-Gesetz. Nur so können wir alle bei wieder deutlich steigenden Zahlen das Virus zwar nicht besiegen, aber im Winter über die Runden kommen. Wir können das zwar eingeschränkte, aber doch im Vergleich zum Lockdown gute Leben beibehalten, die «Wirtschaft» einige Monate vorausplanen und Bundesrat und Parlament − hoffentlich noch rechtzeitig − flexibel reagieren.
Eva Halter-Arend, Muri (Aargauerzeitung, 03.11.2021)


Jede Spende zählt!

Bitte folge heute unserem Spendenaufruf. Wir brauchen 5’000 Franken. Damit wollen wir evAI Intelligence GmbH beauftragen, um mittels Künstlicher Intelligenz Ursprung, Ausmass, Dynamik und Auswirkung der Falschinformationen während des Abstimmungskampfes analysieren zu lassen. Jede Spende bringt uns dem Ziel einen Schritt näher.

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Allfällige Spendenüberschüsse werden hälftig den folgenden Organisationen weitergeleitet, die sich für ähnliche Ziele einsetzen: Protect The Kids Schweiz und Long Covid Schweiz.